10 Dinge, die ein Typ niemals beim Sex machen sollte.

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Sex ist etwas Großartiges, wirklich. Da sind wir uns wohl alle einig. Dass sich wirklich guter Sex erst mit der Zeit entwickelt und vor allem viel mit Vertrauen zu tun hat, ist klar. Und dass Sex mit jemandem, den man mag, noch viel besser ist, wissen wir auch alle. Aber nachdem sich diese Dinge nicht planen lassen, überbrücken wir die Zeit von der einen emotional halbwegs involvierten Geschichte zur nächsten mit kleinen Affären: Sie sind Inspiration für all die Anekdoten, die wir später mit „Weißt du noch, damals…“ beginnen werden, sie schulen unsere Menschenkenntnis und formen unsere Vorstellungen von einer Beziehung.

Obwohl ich also sehr dafür bin, dass man in den Zwanzigern die Dinge tut, die Twenty-Somethings eben tun, sollte man genau in dieser Zeit versuchen, die eigene sexuelle Identität auszuprägen und zu sagen, was einem gefällt (und was nicht). Im gestrigen Gespräch mit einer Freundin haben wir also mal wieder unser Liebesleben diskutiert, bis wir uns vor der Webcam (sie lebt momentan in Lissabon) totgelacht haben, als wir die Do’s und Don’ts im Bett aufgezählt haben – rausgekommen ist das hier.

An dieser Stelle würde ich noch gerne sagen, dass Sex für mich sehr viel mit Respekt zu tun hat. Deshalb werde ich hier weder detailliert Erfahrungen schildern, noch irgendwelche Namen nennen (eh klar). Es geht hier auch nicht darum, Vorlieben zu stigmatisieren oder ins Lächerliche zu ziehen: Von animalischer Pläsier bis Blümchensex ist doch eh alles erlaubt, was beiden gefällt. (Danach sollte man sich halt auch mal erkundigen.. Siehe Punkt 3!). Ganz ohne Männerhass (wir lieben euch ja eeeh.), ohne Scham, ohne böse Absichten. Aber vielleicht mit ein, zwei Verbesserungsvorschlägen für den nächsten horizontalen Tango.

Ein Resümee aus 7 Jahren sexueller Aktivität und unzähligen, weingetränkten Mädchengesprächen: 10 Dinge, die ein Typ niemals beim Sex machen sollte.

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1.) Versuche. Es. NIEMALS. Ohne. Kondom. 

Am besten sind ja die Typen, die mit dieser halbbesoffenen Bums-Stimme „Nur ganz kurz..“ jammern:  Denkt nicht mal dran. Wir wollen eure Bodies und eine heiße Nacht, nicht eure Krankheiten oder eure Babies for a fucking lifetime.

P.S.: NICHTS ist heißer, als ein Mann, der uns, unsere Gesundheit und auch seine eigene respektiert.

2.) Oralsex aufzwingen.

Wir machen es euch, wie und wann wir wollen. Und wenn wir nicht wollen, ist das auch unsere Sache. Wir zwingen euch schließlich auch zu nichts, Oralverkehr ist keine Selbstverständlichkeit, auch nicht für uns – ich kenne übrigens kein einziges Mädchen, welches das kategorisch ablehnt. Vielleicht einfach mal Zeit lassen und schauen, was die Dame noch so mit euch vorhat…

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3.) Druck machen.

Beim Sex will man GENIEßEN. Das geht aber schlecht, wenns gleich zur Sache geht – vor allem, wenn man sich noch nicht lange kennt. In Pornos mag das vielleicht fad sein, wenn nach 02:20 noch immer nicht Sperma fontänenartig durch die Gegend schießt und Gelnägel-Atombusen-Dolls herumkreischen, als wären sie bei einer Audition für Final Destination: Die echten Frauen im echten Leben stehen nicht so drauf, wenn sie nach einem 2-sekündigen Zungenpritschler sofort wortlos umgedreht werden. Da ist man eher mal kurz fassungslos und auch ein bisschen sauer. Redet eh niemand von einem 60-Minuten-Vorspiel, aber man würde sich als Mädchen schon manchmal gern ganz entspannt für die Show aufwärmen. Wenn du verstehst, was ich meine. 50 Stellungen zu versuchen, ist übrigens auch sehr lame: 3-4 gute Sachen lässt man eh gern mit sich machen, aber so Leistungssport ist nur mehr anstrengend, ehrlichgesagt. Und übrigens: Die 69er ist so, so vorbei. Das ist, als würde man versuchen, ein Eis am Laufband zu genießen…

4.) Nicht alle Körperöffnungen sind für deine Finger zugänglich.

HEY! Es gibt Stellen, da sollte man vorher mal fragen, ob man da ÜBERHAUPT ran darf!!!

5.) Keine Grauzonen. 

Ja, es ist eh geil, wenn ihr uns zeigen wollt, wo’s lang geht. Bisschen Beißen, leidenschaftlich anfassen und so: Liiiebend gern! Wir überlassen euch gern den dominanten Part, wenn wir dazu in der Stimmung sind. Festhalten, Würgen oder Schlagen ist aber echt nicht drin. Die Vorstellung von Jamie Dornan im Bett ist zwar heiß – Christian Grey aber trotzdem eher creepy.

6.) Nicht anschauen.

Ja, es wäre schon echt ganz nett, wenn ihr uns währenddessen einmal ins Gesicht schauen würdet. Alles andere ist irgendwie traurig und respektlos.

7.) Fragen, ob man im Gesicht kommen darf.

Ahahahaha – NEIN?! (Bitte auch nicht in den frisch gewaschenen Haaren!)

8.) Gekünstelter Dirty-Talk und Kosenamen.

Ein bisschen Dirty Talk ist eh superhot. Aber ständig nachfragen, wie weit wir sind, ist dämlich. Wir heißen übrigens nicht „baby“ und schon gar nicht „bitch“: Wir haben einen Namen, den wir sehr, sehr gerne ins Ohr geflüstert bekommen.

9.) Poor performance.

Monotones Rein-Raus, ein ewig andauernder Cunnilingus oder Fingern ist mindestens so geil, als wenn man sich eine Stunde lang an der selben Stelle kratzen würde (es fühlt sich nach einer Zeit auch irgendwie so an).

Kleine Anregung:  Ihr könnt auch gern fragen, ob wir dazwischen gemeinsam duschen oder baden gehen und nachher weitermachen… Und falls ihr sowieso viel Zeit auf YouPorn verbringt: Nuru Massagen. Nuff said. (Man könnte sich ja auch gemeinsam durch die Videos klicken?)

10.) Der Polnische, auf hysterisch.

Nach dem Sex sofort hysterisch aufstehen, ist so ziemlich das Ungeilste, was man überhaupt machen kann. Chillt doch einfach mal! JA, wir wissen: Es war nur Spaß, wir wollen euch auch bestimmt nicht gleich heiraten, versprochen. Aber mit dieser Art ruiniert ihr unsere schönen Erinnerungen, es wirkt einfach sooo verkorkst. Wir müssen auch nicht ewig kuscheln oder so, aber das hat einfach was mit Respekt zu tun. Und wenn ihr das macht, gibt’s überhaupt kein Drama. Promise!

Ein lieber, gutgemeinter Post. Bussi und gute Nacht!

P.S: Ich finde Gleichberechtigung ja super. Ein Mädchen-Don’ts folgt deshalb bestimmt bald. 

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3 Gedanken zu “10 Dinge, die ein Typ niemals beim Sex machen sollte.

  1. Sehr respektvoll umgegangen mit dem Thema. Und trotzdem irgendwie witzig und schlagfertig. Ich freue mich schon auf den Mädchen-Post! 🙂

  2. Pingback: Donts for Boys. | ganznett

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