10 Dinge, die ein Mädchen niemals beim Sex machen sollte.

BadHabits

Wir Mädchen sind super. Unberechenbar und ein bisschen crazy, aber eigentlich super. Wir machen keine Fehler. Wir schmusen hervorragend und im Bett sind wir sensationell. Glauben wir zumindest: Umso unangenehmer ist es, wenn man merkt, dass man vielleicht doch nicht so ganz unfehlbar ist, wie man immer gedacht hat…

Ich persönlich kann über Sex mit Mädchen nicht allzu viel sagen, deshalb habe ich meine männlichen Bekannten sprechen lassen. Und nachdem die erstmal ein bisschen peinlich berührt waren (wer hätte das gedacht?!), waren sie dann doch erstaunlich mitteilungsbedürftig. Viele nicht einmal deswegen, weil sie jemanden bloßstellen oder mit einer geilen Story auftrumpfen wollten, sondern weil sie sich von manchen Aktionen ihrer Bettgeschichten ganz offensichtlich verunsichert gefühlt haben.

Ein Resümee diverser sexueller Sekundärerfahrungen: Die 10 Dinge, die man als Mädchen im Bett niemals machen sollte.

banananas

1.) „Trockene Handjobs sind eine schlimmere Epidemie als Ebola. Du machst ja auch keine Palatschinken (= dt. ‚Pfannkuchen‘) ohne Milch, oder?“

Stimmt, macht man nicht. Mein Informant meinte übrigens auch, dass er „keinen Typ kennt, der Handjobs wirklich abfeiert“, weil sie die „Rohkost unter den Sexualpraktiken“ seien. Kann man vielleicht nachvollziehen: Wir Mädchen finden das ewige Herumstochern im Trockenen schließlich auch nicht maximal super: So bisschen flutschen sollt’s dann doch. Und kreativ sein schadet bei Handjobs sicher auch nicht – mit beiden Händen kann frau nämlich auch viel anstellen.

2.) „Nicht jede Frau mag Oralverkehr und das ist auch würdig und recht. Kommunikation ist in diesem Fall der Schlüssel zum Erfolg.“

Ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres für Männer, als wenn man ihnen einen bläst und sie genau merken, dass man überhaupt keinen Bock drauf hat. Und natürlich merkt mann sowas, er ist ja kein Idiot (hoffentlich). Einen Gefallen tut man damit sicher niemandem, wenn man die intimste Sache der Welt nur halbherzig macht und „den Penis küsst, als wäre er ein unhygienischer Verwandtschaftsbesuch“. Dieses „eine Hand wäscht die andere“-Denken ist in dieser Situation auch ziemlich bescheuert. Love it, or leave it! Und wenn du’s nicht machen willst, ist das auch voll OK.

3.) „Bitte checkt es endlich: Hoden sind keine Anti-Stressbälle!“

Ich versuche ja, dieses Sex-Thema mit einer gewissen Ernsthaftigkeit zu behandeln. Aber bei der Vorstellung, dass manche Mädels Hoden dermaßen übermotiviert kneten, dass der arme Kerl gar nicht weiß, wie ihm geschieht, musste ich trotzdem lachen: Der Vergleich mit den Stressbällen kam übrigens ziemlich oft vor, ist anscheinend ein weitverbreitetes Phänomen…

eierspeis

4.) „Die hatte ihre Tage und ich wollte dann eben nicht mehr. Da war sie ur sauer.“

Like, no.

5.) „Glaubt nicht, dass ein Typ sofort den Megaständer haben muss, nur weil ihr ihm kurz den rechten Nippel zeigt.“

Ja, das ist vielleicht so ein Mädchen-Ding: Selbstbewusstsein ist ja gut und schön, manchmal braucht’s dann doch etwas mehr Engagement.

6.) „Ist halt nicht so cool, wenn dir jemand in drei Jahren Beziehung jeden einzelnen Orgasmus vorgespielt hat. Und es dir dann bei Beziehungsende sagt.“

Fake-Orgasmen sind für mich etwas, das ich niemals verstehen werde. Wie diese eingespielten Lacher in mittelmäßigen TV-Shows. Ist das so ein Mädchen-Höflichkeits-Ding? Wenn du nicht kommst, warum dann so tun? Damit der Kerl nicht das Gefühl bekommt, er hätte was falsch gemacht? Zwei Dinge, die ich mal loswerden will: Sex macht auch ohne Orgasmus Spaß, dieses sportliche Denken ist superstressig und es ist so lächerlich, Sex nur auf Orgasmen zu reduzieren. Leistungsdruck hat man im Leben die ganze Zeit – Warum dann nicht einfach genießen und sich freuen, wenn’s passiert…? Aber natürlich ist es was ganz anderes, wenn man wirklich nie kommt: Das passiert aber so vielen Frauen und muss deshalb echt kein Tabu-Thema sein, vaginale Stimulation reicht für die wenigsten Girls aus, da muss mann eben andere Stellen der weiblichen Anatomie berücksichtigen – auch während dem Sex, nicht nur davor. In jedem Fall darf man als Mädel schon sagen, was einem gefällt. Für alle, die sich trauen: Man kann ihm auch einfach zeigen, was er machen muss. Es ist außerdem echt mies, jemandem gegen Ende einer Beziehung all das vorzuhalten, was man sich nie sagen getraut hat. Shame on you, girl.

Yumm

7.) „Währenddessen einschlafen.“

Und tschüss, Ego.

8.) „Wenn du’s anders nicht hinbekommst, dann leck mich eben.“ 

Knallhart. Wo wir wieder beim sportlichen Denken wären. Klar, wenn man jemanden nur zu dem Zweck abschleppt, um ein Bedürfnis zu befriedigen, ist das für manche sicher die einzige Motivation, sich überhaupt mit der Person abzugeben. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass man noch immer ein menschliches Wesen vor sich hat – und den hat man ganz einfach mit einem gewissen Respekt zu behandeln.

9.) „Daliegen wie ein erschossenes Reh.“

Tja, „Männer sind Jäger“ kann man wörtlich nehmen, ein auf dem Silbertablett serviertes Nutzfleisch zu sein, ist aber weniger sexy… Gähn.

10.) „Wenn eine zuviel redet. Am besten noch vom Ex-Freund.“

Ich schaue betreten auf den Boden. Nicht wegen der Ex-Sache, aber ich rede auch, manchmal. Schätze, dass ist so ein Unsicherheits-Ding, wenn man sich in der Situation nicht maximal wohlfühlt, oder so. Mit jemandem nach Hause gehen und dann meinen, dass man jetzt nicht mehr anstellen darf, weil der Freund daheim wartet, ist übrigens unfair – oder nur eine sehr lahme Exit-Strategie…

Anyways: Guter Sex kommt mit der Zeit, manchmal auch erst mit der richtigen Person. Als Mädchen hat man einfach immer so irre hohe Erwartungen: Ans Leben, an die Liebe, an Sex. Vielleicht sollten wir uns einfach mal in Geduld üben, uns entspannen, den Dingen ihren Lauf lassen und uns nicht so sehr von all den überambitionierten Frauen-Ratgebern und 50 Shades Hypes verunsichern lassen. Eine komplett passive Rolle einzunehmen, sodass der arme Kerl nur auf gut Glück versuchen kann, uns Freude zu bereiten, nur um sich dann bei den Freundinnen darüber zu beschweren, ist auch sehr unfair: Gelegentlich mal den Mund aufmachen schadet sicher nicht!

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