„Den Geruch von Hirn und Blut, den bekomm‘ ich nie wieder aus der Nase“

Johannes Müller und ich, wir kennen uns seit etwa fünf Jahren: Ich habe im Dezember 2011 ein Interview mit dem deutschen Reportagefotografen im Business Punk gelesen und seine Arbeiten von der ersten Sekunde an gefeiert. Das Magazin hab‘ ich heute noch. Ein Heftl mit gutem Content, sowas kann ich einfach nicht wegwerfen. Irgendwas muss im digitalen Zeitalter…

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Warum Fitnessstudio kein Hobby ist – Ein Plädoyer für Freizeitaktivitäten

Arbeit ist dieses Netz, das sich irgendwann über jeden von uns legt und uns einerseits Sicherheit und Struktur bietet, andererseits jede einzelne Knospe Individualität abzwickt. Allerdings nur, wenn man sich selbst aufgibt und anfängt, sich nur über die Arbeit zu definieren. Ein Plädoyer für das Hobby und ein Hassbrief an die kognitive Monokultur.

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Sonntag ist der schlimmste Tag der Woche.

Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken – und verdammte die Menschheit für alle Ewigkeiten zum Sonntags-Blues. Scheiß Sonntage.

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Danke, dass ich ich sein darf.

Ich sitze rauchend vor meinem großen Spiegel und betrachte mich. Kritisch. Ich fühle mich aufgequollen, fett, unansehnlich. Die Skinny Jeans spannt an den Oberschenkeln, der Bund drückt am Bauch. Ich finde mein Gesicht unglaublich fett und meine Arme und meine Taille war auch schon mal schmaler. Meine Haut ist scheiße, ich leide ziemlich unter Akne…

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Ein offener Brief an eine Generation.

Na gut, jetzt hat’s dann wohl jeder gelesen: Meine dezent ironische, nächtliche Gedankenkotze „Danke für (fast) nichts“ hat in den letzten Wochen ziemlich für Furore gesorgt.

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Danke für (fast) nichts.

Gestatten, Sinah. 23 Jahre. Mit 5 eingeschult worden. 5 Jahre Handelsakademie. Ein Jahr beim Wirtschaftsstudium in Salzburg verschissen. 3 Jahre Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, dieses Mal richtig. 2 Jahre währenddessen Vollzeit gearbeitet, meistens Praktika.

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Die Heimkehr der Stadtkinder

Wenn Stadtkinder über die Weihnachtsfeiertage in ihre ländliche Heimat zurückkehren, ist das für die Familie ein ziemliches Spektakel. Der verlorene Sohn/die verlorene Tochter ist wieder da! Im Gepäck: Coole Geschenke („… sowas bekommt man bei uns ja nicht!“), coole Geschichten („…das hab’ ich von der letzten Reise!“) und coole Attitüde („Thomas Sabo ist kein Designer,…

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